Streikende Telekomiker

Der Deutschen Telekom steht ab Freitag offenbar ein Streik ins Haus, weil die Gewerkschafter mal wieder die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben und auf angestammte Pfründe pochen. Für die Kunden ändert sich dadurch nichts. Denn noch schlechter kann der Service ja nicht werden.

Der Heise-Newsticker schreibt dazu: „Nach ver.di-Angaben könnten Call-Center und Hotlines wegen des Streiks am Freitag nicht erreichbar sein und Termine mit Telekom-Technikern nicht eingehalten werden.“

Also alles wie immer.

8 Responses to Streikende Telekomiker

  1. HighGrowTheReal sagt:

    Du bist eine Schande für deinen Berufsstand.

  2. Börnie sagt:

    Genau. Ich will Dir mal was sagen: Da sollen Leute die bisher 2.100 EUR (ca. 1.350 EUR netto) brutto verdient haben in Zukunft 1.400 EUR (ca. 950 EUR netto) brutto verdienen. Also mal eben 700 EUR weniger. Find ich auch ne Unverschämtheit, dass sich die Belegschaft und Ihre Vetreter (!) dagegen wehren. Sollen sie es doch so hinehmen. 1/3 Kürzung ist ja besser, als Arbeitslos zu sein (noch besser ist nur das Sklaventum). Ver.Di hätte besser die Zeichen der Zeit erkennen sollen und eine noch höhere Kürzung vorschlagen sollen. Und für den schlechten Service sind ja nur die Mitarbeiter verantwortlich. Die armen Vorstände, die den Laden in 10 Jahren gefühlte 180 mal umorganisiert haben, am Service Personal gespart haben, die T-Punkte verkleinert haben usw. usf., also denen kann man wirklich keinen Vorwurf machen.

  3. Sehr teffend kommentiert. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dieser Streik bei Kunden der Telekom auf viel Verständnis stößt, zumal es Obermann ja nur um die Anpassung der Entlohnung und Arbeitszeit an marktübliche Bedingungen geht.

  4. justitiacolonia sagt:

    Es ist doch ganz einfach:

    Die Telekom muß abspecken und ihre Preise an die veränderten Bedingungen anpassen, sonst geht sie unter. Zwangsläufig hat das Umstrukturierungen und Gehaltskürzungen zur Folge. Aufwachen, liebe Telekom-Angestellten: Es gibt inzwischen Konkurrenz! Die Zeiten der staatlichen Planwirtschaft sind vorbei – die Telekom ist nicht mehr die Deutsche Post.

    Und ja: 1/3 Lohnkürzung und Anpassung an marktübliche Gehälter sollte besser sein, als arbeitslos.

    Die Gewerkschaften sehen das offensichtlich anders. Deshalb: Mit ver.di in den Abgrund. Und nachher jammern alle über ihren verlorenen Arbeitsplatz. „Selbst schuld“, kann man da nur sagen.

  5. Pingback: MCNeubert lawblog » Archiv » Erlebnisse mit der Telekom

  6. ImmerRiesling! sagt:

    @Börnie & Co.: Willkommen im Schreckensszenario von ver.di!

    [Der Kommentar wurde als Gastbeitrag veröffentlicht: http://justitiacologne.wordpress.com/2007/05/11/mit-verdi-in-den-ausverkauf/.%5D

  7. stega sagt:

    die streiken so lange, bis die komplette Sparte nachher verkauft wird und die Telekom ihre Ruhe hat. Dann können sie mal sehen, was der neue Chef an Verträgen vorlegt und ob sie dann vllt mal 38h arbeiten wollen.

  8. Pingback: ver.di: Im Sauseschritt zum Ausverkauf « Justitia Colonia

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: