Schwanengesang einer Partei

Die SPD hat ihre Ankündigung, Gesine Schwan als Gegenkandidatin bei der Wahl des Bundespräsidenten im nächsten Jahr aufzustellen, wahr gemacht. Obwohl jedem intelligent denkenden Menschen klar ist, daß Frau Schwan nur mit den Stimmen der SED PDS Linken gewählt werden kann, sieht die ehemalige Volkspartei SPD darin nichts Verwerfliches: Schwans Kandidatur sei eine Chance, über ‚unterschiedliche Perspektiven zu diskutieren‘, so Parteichef Beck.

Die Perspektive des SPD ist nunmehr klar: Mit sozialistischer Hilfe will sie bei der Bundestagswahl 2009 wieder den Kanzler stellen. Schon einmal hat man in diesem Land geglaubt, eine extremistische Partei durch die Beteiligung an der Macht zähmen zu können. Was folgte waren die 12 dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte.

Die SPD Becks und Nahles‘ demaskiert sich immer weiter, der Linksruck wird immer offensichtlicher. Nach der Landtagswahl in Bayern wird sich zeigen, ob die demokratische Mitte auch weiterhin die Mehrheit in der Bundesversammlung stellt. Und Frau Schwan, die bereits 2004 gegen Herrn Köhler verloren hat, wird uns hoffentlich auch im nächsten Jahr erspart bleiben.

Blogged with the Flock Browser

Tags: , , ,

6 Responses to Schwanengesang einer Partei

  1. Dr.TS sagt:

    xxx WER HAT UNS VERRATEN
    – SOZIALDEMOKRATEN xxx

  2. Tommy sagt:

    Sie vergleichen nicht wirklich die Linke mit der NSDAP, oder? Das ist ja noch weiter hergeholt als die Faschismusvorwürfe an Volker Beck.

    Schuster bleib bei deinen Leisten. Schreiben Sie lieber die Juristerei und überlassen die politischen Analysen Leuten, die auch nach dem Abitur schonmal ein Geschichtsbuch in der Hand hatten.

  3. verteidiger sagt:

    PSorry, aber platte Anti-Links-Polemik, ebenso wie der Kommentar.

    Ob es einem nun passt oder nicht, die Linke ist eine demokratisch legitimierte Partei – und die drittgrößte. Selbst die NPD-Abgeordneten in einigen Landtagen haben ihr Mandat weder per Handstreich noch per Machtergreifung erhalten, sonden deshalb, weil sie (leider) gewählt wurden.

    Uns warum es der drittgrößten Partei verwehrt sein soll, die Bundespräsidenti mitzuwählen, erschließt sich so ohnen Weiteres nicht. Ob sie hierfür evtl. Bedingungen stellt, ist eine ganz andere Frage.

  4. Ich verstehe die Aufregung um die Linke nicht, auch wenn ich ihre Politik nicht mag. Im gesamten östlichen Mitteleuropa (Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien…) waren oder sind die ehemaligen Kommunisten an der Macht und gern gesehene Gesprächs-, Geschäfts- und Verhandlungspartner. Nur in Deutschland darf das natürlich nicht sein…

  5. Nachtrag: Das Smiley sollte eine Klammer sein und naütrlich sind die Ex-Kommunisten in Mitteleuropa vor allem gerne gesehene Partner der Deutschen. Die sind sogar in der NATO…

  6. RA Munzinger sagt:

    Eine Partei kann auf zwei Wegen zum Erfolg kommen.

    Entweder sie macht so gute Politik, dass sie den Vergleich mit keinen anderen Parteien zu scheuen braucht, oder sie macht ihren Gegner bewußt schlecht, um besser zu erscheinen, als es der Realität entspricht.

    Leider hat meine Partei, die CDU, gemeinsam mit der SPD eine so unsäglich schlechte Politik mitverantwortet, dass ihr nur noch der letzte Ausweg bleibt.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: