Vorsicht: Abzocke!

Die Stadt Köln hat heute einige neue Blitzer auf der Inneren Kanalstraße fertiggestellt, die künftig sowohl stadteinwärts, als auch stadtauswärt  die Kasse klingeln lassen werden.

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Da man auf dieser „Stadtautobahn“ im Normallfall eh nur im Stop-and-Go-Tempo vorwärts kommt, erfüllen diese Blitzer ihren Zweck nur dann, wenn die Straße ausnahmsweise einmal so frei ist, daß man ohne Gefährdung anderer durchaus schneller fahren kann, als die dort nur erlaubten 50 km/h. Dem hat die rot-grün regierte Stadt nun einen Riegel vorgeschoben und die Stadt kassiert in Zukunft ab: Die Autofahrer müssen mal wieder als Melkkühe herhalten, denn der chronisch leere Stadtsäckel muß ja gefüllt werden. Und dank rot-grün wird sich daran so bald auch nichts mehr ändern. Das Projekt „autofahrerfeindlichste Stadt Deutschland“, für das auch der Verkehrsversuch Ringe steht, wird nun konsequent mit Verve vorangetrieben.

Besonders passend ist übrigens ein neuer Blitzer auf Höhe des Finanzamts Köln-Nord: Da bekommt der Begriff „Abzocke hoch zwei“ gleich eine ganz neue Bedeutung.

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Gut, daß es Seiten wie scdb.info und radarfalle.de gibt. Dort kann man sich, natürlich völlig legal, vor Fahrtantritt über die neuesten Wegelagereien informieren. Und entsprechend auf der Hut sein. Denn die Stadt soll sich ihr Geld woanders herholen.

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6 Responses to Vorsicht: Abzocke!

  1. Kand.in.Sky sagt:

    50km/h sind doch gerechtfertigt, wie auf dem 2.Bild zu sehen. Die innere Kanalstr. ist nur 4-spurig und aus den Büschen können jederzeit Kinder und Rentner auf die Strasse springen.

    Naja, in paar Tagen sind die Dinger eh mit Leuchtfarbe markiert, wie in Köln eben üblich.

    #k.

  2. Wili Westerwald sagt:

    Schon mal dran gedacht den Rahmen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit einfach nur auszuschöpfen, statt ihn zu überschreiten?

    WW

  3. Ja, vielleicht sollten wir dann einfach alle besser wieder nur zu Fuß gehen. Viel langsamer wäre das dann auch nicht mehr.

    • Wili Westerwald sagt:

      Klar. Wenn einem Schritttempo und 50 km/h gleich langsam vorkommen, dann wäre zu Fuß gehen sicher eine Alternative.

      WW

  4. Roman.Polanski sagt:

    Der angedachte Fussgang schont die Umwelt, stärkt die Gesundheit, bereitet Lebensfreude und sollte selbst in Kölle als ernsthafte Alternative in Erwägung gezogen werden – sic.

  5. Roman.Polanski sagt:

    Signifikanter Vorteil des Fussgangs ist desweiteren, wenn Ihr einen Werder B. – Fan erspäht, könnt Ihr ihm stante pedes in den Axxxx treten – bei der Benützung des Automobils müsstet Ihr erst aussteigen, um ihm in den Axxxx zu treten und sodann wieder einsteigen.

    M.E. ein vermeidbarer Zeit- und Kraftaufwand.

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