Ich boykottiere Aral und Castrol

Die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko lässt wohl niemanden kalt. Und nicht wenige haben für sich beschlossen, als Reaktion auf den verantwortungslosen Umgang der Ölfirma BP mit der Umwelt deren Produkte künftig zu boykottieren.

An dieser Stelle sei deshalb der Hinweis erlaubt, dass BP in Deutschland seine Produkte über Aral verkauft, denn Aral gehört seit 2002 zur BP Deutschland AG. Dieser Fakt ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt – seit ich es weiß, tanke ich nicht mehr bei Aral.

Zur BP Deutschland AG gehört  außerdem seit 2000 auch die Firma Castrol.

Nun mag man einwenden, dass sich die anderen Ölfirmen auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was den Umweltschutz angeht. Das ist sicherlich richtig – aber eine solche Schweinerei wie BP haben sich die anderen Firmen noch nicht geleistet – selbst Exxon hat das 1989 nicht geschafft.

Als Verbraucher ziehe ich daraus die einzige Konsequenz und gebe dieser Firma keinen Cent mehr.

7 Responses to Ich boykottiere Aral und Castrol

  1. ebook leser sagt:

    Seit die Bohrinsel des britischen Ölkonzern im Golf von Mexiko explodierte, verlor BP an der Börse rund 74 Milliarden Dollar an Wert etwa so viel, wie die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen zusammengerechnet pro Jahr erwirtschaften. Ich hoffe die Konzernführung denkt mal darüber nach, was eine gescheite Technik im Gegensatz dazu gekostet hätte und lernt für die Zukunft. Auch die anderen sollen mal darüber nachdenken und endlich handeln.

  2. Frank sagt:

    Sie erwecken ja den Eindruck, als waere es British Petroleum recht, was da gerade passiert und was passiert ist. Ich glaube, da haben Sie leider nicht zuende gedacht.

  3. Natürlich ist es BP nicht recht, was da passiert ist. Das wird das Unternehmen nämlich teuer zu stehen kommen. Mit Recht.

  4. RA Munzinger sagt:

    @ ebook leser:

    Der Wertverlust an der Börse trifft ja in erster Linie die Aktionäre und nicht das Unternehmen. Lediglich eine Kapitalbeschaffung via Kapitalerhöhung wird nun für BP schwerer.

  5. Nadja sagt:

    BP hat Reserven im dreistelligen Milliarden-Bereich. Die versuchen jetzt, den Image-Schaden so gering wie möglich zu halten. Nach ein paar Monaten, wenn die Katastrophe dann allmählich wieder in Vergessenheit geraten sein wird, macht BP dann wieder einen großen Batzen Umsatz. Ich denke nicht, dass das Unternehmen bankrott gehen wird. Aber man/frau weiß ja nie…

  6. Smollek sagt:

    @ Andreas Schwartmann:
    Du meinst, dass du ein Zeichen setzt, wenn du nicht mehr bei Aral tankst, weil der Konzern nicht umweltbewusst handelt. Wenn du ein Zeichen für den Umweltschutz setzen willst, lass dein Auto stehen!!! Des Weiteren scheinst du dir nicht bewusst zu sein, dass die ganzen kleinen „freien“ Tankstellen auch von den großen Konzernen beliefert werden. Du glaubst doch nicht, dass jede Dorftankstelle eine eigene Ölquelle und Raffinerie hat….!
    Ich glaube das einzige Zeichen, was man setzen kann, ist nicht gegen die Ölmultis, sonder für Umweltbewusstsein jeder einzelnen Person!

  7. Ich lasse mein Auto sehr oft stehen. In Köln fahre ich fast ausschließlich mit dem Fahrrad und nutze das Auto nur, wenn es unabdingbar ist. Oft steht es aber ein oder zwei Wochen unbenutzt vor der Tür. Mich ärgern nämlich nicht nur die Spritpreise, sondern auch das ständige Verkehrschaos in Köln.

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