Vorsorglich

Für einen Termin an einem ca. 250 Kilometer entfernten Amtsgericht habe ich über terminsanwalt.de einen Kollegen als Unterbevollmächtigen gefunden. Dem Gericht habe ich anlässlich meines letzten Schriftsatzes auch mitgeteilt, „dass Herr RA X aus Y den Termin am … in Untervollmacht wahrnehmen wird.“

Der Kollege hat mich nun aber gleichwohl vorsorglich um eine ausdrückliche, separate Untervollmacht gebeten, die er dem Gericht im Termin vorlegen kann, falls mein Schriftsatz „nicht ausreichen sollte“. Der tiefere Sinn dahinter erschließt sich mir allerdings nicht. Denn die Bevollmächtigung wurde dem Gericht ja bereits unmittelbar von mir mitgeteilt und bevollmächtigter als bevollmächtigt geht nicht.

Aber sei’s drum: Doppelt hält besser. Und manche Amtsrichter kommen ja wirklich schon ab und zu auf seltsame Ideen.

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