Liebes Amtsgericht Köln!

Fristen sind eine schöne Sache. Ganz besonders wenn sie dem Mandanten die Möglichkeit an die Hand geben, den Anwalt in Regress zu nehmen, wenn er eine solche Frist versäumt. Zur Fristwahrung reicht aber in der Regel ja ein Fax am Tag des Fristablaufes. Nicht so bei Euch, liebes Amtsgericht Köln. Denn da reagieren die Fax-Geräte wahlweise mit einem Besetzzeichen – oder einem Dauer-Freizeichen. Angenommen werden Faxe aber nur in seltenen Ausnahmefällen.

Es mag ja sein, dass die Finanznot der Gerichte sehr hoch ist. Aber andere Amtsgerichte bekommen das doch auch hin. Okay, das Amtsgericht München dilettiert auf dem Gebiete auch.

So schwer kann es doch nun wirklich nicht sein, ein paar funktionierende Faxgeräte bereit zu stellen. Dann müssten sich die Richter auch nicht so oft mit Wiedereinsetzungsanträgen herumschlagen. Und die Geschäftsstellen-Damen müssten nicht ständig telefonisch nachfragen, wo das letzte Empfangsbekenntnis wieder bleibt. Denn die verschicke ich grundsätzlich nur per Fax.

Wofür bekommt Ihr eigentlich Gerichtskosten?

One Response to Liebes Amtsgericht Köln!

  1. Brandau sagt:

    Köln ist echt schlimm. ich hatte neulich auch erhebliche Probleme ein Fax durchzubekommen.

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