Nachfrage

Ein Mandant hat meine Rechnung nicht bezahlt. Auf Mahnungen und Mandatsniederlegung wurde einfach nicht mehr reagiert. Also habe ich das gerichtliche Mahnverfahren betrieben und einen Vollstreckungsbescheid erwirkt. Netterweise hatte er mir Vollmacht und Mandatsvereinbarung von seinem Arbeitsplatz aus gefaxt. 

Dank Google wurden Name, Anschrift und Telefonnummer des Arbeitgebers schnell ermittelt. Kurze telefonische Nachfrage dort: „Guten Tag, arbeitet Herr XY noch bei Ihnen?“ „Ja, tut er.“ „Danke schön, auf wiederhören.“

Nun läuft die Lohnpfändung. Die ursprüngliche Rechnungsforderung hat sich beträchtlich erhöht – und den Arbeitgeber wird es auch nicht freuen, dass er als Drittschuldner nun entsprechenden Aufwand hat.

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