Kein Schuldanerkenntnis

Telefonat mit einem Abmahn-Mandanten, der mich soeben beauftragt hat, ihn zu vertreten:

Mandant: „Ja, dann schicken Sie mir bitte die geänderte Unterlassungserklärung und dann schreiben Sie den Anwälten bitte, dass es mir leid tut und dass ich das nie wieder machen werde.“

Ich: „Nein, das schreibe ich denen ganz gewiss nicht. Ein Schuldanerkenntnis geben wir nicht ab. Schließlich müssen die Ihnen den Verstoß erst mal beweisen.“

Mandant: „Nein, natürlich nicht. Kein Schuldanerkenntnis. Nur, dass ich es nicht böse gemeint habe und nie wieder etwas herunterladen werde …“

Ich habe dem Mandanten dann in Ruhe erklärt, dass diese Einlassung sehr teuer für ihn werden würde und es für uns keinen Grund gibt, der Gegenseite die Arbeit zu erleichtern. Ich konnte ihn überzeugen.

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