Versicherungs-Mathematik: HUK non calculat

Neues aus der Reihe “Wie Versicherungen mit dem Geld ihrer Kunden umgehen”: 

Die HUK-Coburg rechnet einen Unfallschaden ab und kürzt dabei die Erstattung der Sachverständigenkosten um 90 EUR, denn die wären überhöht. Mandant will die natürlich nicht selbst tragen und nun soll ich die HUK Coburg also auf Zahlung von 90 EUR verklagen. Damit ihn kein Kostenrisiko trifft, hat der Mandant eine Rechtsschutzversicherung. Und wo hat er die? Richtig: Bei der HUK-Coburg.

Die HUK-Coburg ist bekannt dafür, öfters mal Sachverständigenkosten dreist zu kürzen und sich verklagen zu lassen. Google findet dazu zahlreiche Beiträge.

Aber wozu führt das nun? Gewinnen kann die HUK-Coburg hier nicht: Wenn sie antragsgemäß zur Zahlung der 90 EUR verurteilt wird, hat sie die Kosten des Rechtsstreits ebenfalls zu tragen. Und wenn sie gewinnt, bleiben die Kosten ebenfalls im Hause. Denn die Anwalts- und Gerichtskosten meines Mandanten zahlt in diesem Fall die HUK-Coburg Rechtsschutz – und die sind höher als die streitige Forderung.

Schon finanziell wäre es für die HUK-Coburg also sinnvoller, die streitige Forderung nun ohne Klage zu zahlen. Ganz davon abgesehen, dass auch Versicherungen Wert auf Kundenzufriedenheit legen sollten.

One Response to Versicherungs-Mathematik: HUK non calculat

  1. hookie sagt:

    Das ist ein klarer Fall für Captain HUK!

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